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Der Clown

Immer lachen, lustige Dinge machen

das ist deine Welt, damit verdienst Du Dein Geld

traurig sein, das darfst Du nicht

jedenfalls nicht im Rampenlicht.

Musst kaspern und lachen, so schwer es dir auch fällt,

um nichts zu verraten der kalten Welt.

Du darfst Deine Tränen nicht zeigen.

Du musst lachend leiden.

Die Maske auf und raus vor das Publikum,

wen schert schon Dein Leid, das Drumherum.

Du vertreibst deinen Zuschauern nur die Zeit;

niemand will dein Herzensleid.

Sorgen vergessen und herzlich lachen,

wenn Clowns ihre dummen Späße machen;

ein trauriger Clown ist für die Kasse schlecht.

Die Kinder verlangen schließlich ihr Recht.

So darfst Du nur weinen, wenn du alleine bist,

wenn die Maske fällt und der Schmerz dich zerfrisst.

Hinter deinem Rücken heißt es, du spürst gar kein Leid

niemand weiß, dass du dies nur zeigst in Einsamkeit.

Du bist ein Clown für diese Welt

für mich bist Du viel mehr ... ein Held!

Dieses Gedicht soll zeigen, wie sehr jemand unter einer Trennung leiden kann, ohne dass sein Umfeld etwas davon merkt. Dies zeugt von Größe und Selbstbeherrschung, seinen Kummer nicht nach außen zu tragen. Es bedeutet allerdings nicht, dass die betreffende Person keine Gefühle hat, sondern nur, dass sie gut versteckt werden.