Wie verhalten sich Liebe und Ego, Menschlichkeit und Größenwahn zueinander? Dieses Gedicht versucht, eine Brücke über diese gegensätzlichen aber doch vereinbaren Werte zu schlagen.
Der Verfasser dieses Gedichtes wird von Wünschen und Zielen geleitet, die nicht in die normale Welt der Menschen passen. Er ist sich dessen bewusst, sieht aber keine Alternative. Er kann eben nicht ein Anderer sein, so wie all die Menschen um ihn herum. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als die Frau, die er liebt, in die unerreichbare Ferne zu rücken. Das Prinzip der Weiblichkeit in ihr betet er von der Distanz aus an. Diesen Zustand will es zumindest so lange beibehalten, bis er Fortschritte bei jenen Aktivitäten erzielt hat, denen er sich einst verschrieb. Doch diese sind wahrscheinlich viel zu groß für ihn.
Offensichtlich wird der Dichter trotz allem von dem Wunsch begleitet, einfach ein normaler Mensch zu sein. Ihm ist klar, dass seine Liebe wahrscheinlich genau das von ihm möchte und nur bedingt Interesse an einen düsteren Magier mit einem Schattenzeichen auf der Stirn hat. Deshalb befindet er sich in diesem Konflikt aus seinen als hoch eingestuften Idealen, egoistischen Zielen und einer Liebe, die er bereits auf Erden erreichen könnte, obwohl er das eigentlich erst im Himmel wirklich möchte.