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Welt auf dem Kopf

Ich schick' dir gelbe Tulpen aus Athen,

und wilde Orchideen

von dem fernen Bodensee.

Wir segeln in den Prater nach Paris.

Sehen dort vom schiefen Turm

das babylonische Verlies.

Die Welt steht auf dem Kopf

seit wir uns seh'n.

Du bist sowohl ein Engel,

als auch verwunsch'ne Fee.

Wir spazieren Hand in Hand

durch das feine Parkcafé.

Reisen durch Alice's Wunderland,

halten dort an auf einen Tee.

Wir reiten auf des Lebens Himmelsross.

Höchst elektrisiert

und schnell wie ein Geschoss.

Wenn wir einander sehen, wird's astral.

Vulkanausbrüche, Beben,

alles ist phänomenal.

Die Welt steht auf dem Kopf,

seit wir miteinander geh'n.

Vor Freud' lauf ich Galopp,

weil wir uns so gut versteh'n.

Die euphorische Stimmung dieser Zeilen entspringt einem frischen Verliebtsein. Die Gefühle spielen verrückt und die Gedanken sind kaum noch zu kontrollieren. Es ist aufregend und zugleich ein wenig unheimlich, wieviel Raum und Bedeutung diese neue Verbindung erhält. Doch die Freude überwiegt um ein Vielfaches. Es stellt sich nicht die Frage, ob das Ganze gut ist, sondern was zu tun ist, damit diese wunderbare Zeit niemals vorübergeht.