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Warum?

Wir saßen uns vis-à-vis

bei schwebender Melodie

im rauchgeschwängerten Raum.

Deine Blicke trafen mich wie ...

Mein Leib verlor sich im Traum.

Dein Lächeln entfachte einen Brand.

Beim ersten Tanz das schwebende Band

unserer Hände.

Wiedersehen - Glück in deinen Armen.

In deinen Armen, nahe

deinen kosenden Mund spürend,

öffnete ich wieder die Augen.

Fühlend noch den tönenden Kuss.

Ich bannte den schnöden Rat,

nicht mit dir zu gehen,

mit Liebeswehen.

Glücklich pflegte ich die junge Saat.

Latentes Gerede tropfte an mir

wie Wasser am Ölzeug ab.

Gegeben hätte ich alles dir -

alles, alles, was ich hab.

Dem Tag, der deine Wahrheit sah,

gönn‘ ich kein Kalenderblatt.

Es tat mir weh und ging mir nah.

Heute denke ich an dich

und frage mich: warum?

Du kamst nicht wieder.

Noch heute weiß ich nicht,

ist es mir so lieber?

Warum?

Dieses Gedicht schildert die Gefühle einer Frau zu einem Mann, der bereits in eine feste Beziehung eingebunden war. Es gab recht schnell Gerede über die Beziehung. Nach einer kurzen Zeit beginnender Liebe hat er die Wahrheit über sich erzählt und sich danach zurückgezogen. Es hat kein Wiedersehen mehr gegeben.