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Zwei Herzen

Wir hatten eine glückliche Zeit,

wir waren jahrelang zu zweit.

Du bist nun weg, unendlich weit.

Die große Sehnsucht macht sich breit.

Als Du gesagt hast: "Ich gehe jetzt."

War ich schockiert und tief verletzt.

Wir hatten uns doch sehr geschätzt

und stets auf unsere Liebe gesetzt.

War es der Alltag, waren es Sorgen?

War es die Angst, was wird kommen morgen?

Welche Gedanken hast Du mir verborgen?

Ich fühlte mich bei Dir doch geborgen.

Was ist passiert, was hat uns entzweit?

Warum bist Du nicht zum Sprechen bereit?

Brauchst Du noch Zeit, bist noch nicht bereit?

Oder ist Dein Wunsch die Einsamkeit?

Die Sehnsucht nach Dir zerreißt mir das Herz,

es ist ein unbeschreiblicher Schmerz.

Wir machten viel Lustiges und manchen Scherz.

Unsere Richtung war immer vorwärts.

Es gab Höhen und Tiefen wie bei jedem Paar,

doch kamen wir immer wieder gut klar.

Ich glaube es noch nicht, doch es ist wahr.

Ich sehne mich nach Dir, Du bist nicht mehr da.

Ich muss es Dir sagen, es fällt mir sehr schwer.

Ich liebe Dich immer noch, ich liebe Dich sehr.

Doch Du hörst diese Worte nicht mehr.

Ich weiß nicht mehr weiter, mein Kopf ist ganz leer.

Vielleicht spürst auch Du, dass Du mich noch liebst.

Ich warte, dass Du mir ein Zeichen gibst.

Ich hoffe, dass Du es nicht aufschiebst.

Ich hoffe voll Sehnsucht, dass Du dies hier liest.

Dieses Gedicht wurde nach einer unverhofften Trennung verfasst, um den Schmerz plastisch darzustellen und die Worte, die nun dem Partner nicht mehr mitgeteilt werden können, niederzuschreiben.